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Schwerbehinderteneinstellungsverfahren

Zusätzlich zu den verschiedenen Einstellungsverfahren steht den schwerbehinderten Bewerberinnen und
Bewerbern (Grad der Behinderung ab 50) sowie den ihnen Gleichgestellten (Grad der Behinderung 30 oder 40,
Antrag bei der Agentur für Arbeit auf Gleichstellung) ein Sonderkontingent von insgesamt 25 Stellen zur
Verfügung. 20 Stellen  werden auf die einzelnen Lehrämter folgendermaßen verteilt:
Grund-, Haupt-, Werkreal-, Real- und Sonderschulen : 12 Stellen
Allgemeinbildende Gymnasien: 4 Stellen
Berufliche Schulen: 4 Stellen
Die übrigen 5 Stellen werden je nach Bedarf den einzelnen Lehrämtern zugewiesen.


Erfahrungsgemäß wird seitens der ausgewählten Lehrkräfte zunächst oft nur ein Teildeputat in Anspruch genommen. Insofern können ggfs. mehr Bewerberinnen und Bewerber eingestellt werden als Stellen vorhanden sind. .

Voraussetzung für die Einstellung über das Schwerbehinderteneinstellungsverfahren ist, dass die
Bewerberinnen und Bewerber

  • bis 02. Mai einen entsprechenden Antrag gestellt haben,
  • ihre Lehrbefähigung in Baden-Württemberg erworben oder dort ihren Lebensmittelpunkt haben, 
  • rechtzeitig (bis 31. März) den Antrag auf Übernahme in die allgemeine Bewerberliste gestellt haben und
  • über eine Gesamtqualifikation von niedriger als 120 verfügen.

Der Antrag auf Einstellung über das Schwerbehindertenverfahren muss mit dem dafür vorgesehenen Formular (Word)

sowie der Kopie des Schwerbehindertenausweises in Papierform bei dem Regierungspräsidium gestellt werden, in dessen Bezirk eine Einstellung vorrangig angestrebt wird.
Da die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber durch das Kultusministerium unter Beteiligung der Haupt-vertrauenspersonen der Schwerbehinderten erfolgt, ist es notwendig, dass diese zuvor von den Bewerberin-nen und Bewerbern - direkt oder über die jeweilige Bezirksvertrauensperson - eine genauere
Kenntnis über deren gesundheitlichen, bzw. medizinischen Erfordernisse erhalten, um u.a. auf entsprechende
Einsatzorte hinwirken zu können.

Die ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber erhalten eine Stelle als Beamte, sofern die persönlichen
Voraussetzungen vorliegen, wozu insbesondere auch die gesundheitliche Eignung gehört. Bei der späteren
Verbeamtung auf Lebenszeít muss amtsärztlicherseits lediglich festgestellt werden, dass die schwerbehinderte, bzw. gleichgestellte Lehrkraft voraussichtlich mindestens fünf Jahre dienstfähig bleiben wird.

Weitere lnformationen sind unter  htto://www.lehrer-online-bw.de und dort unter

> Einstellung

> Bewerbung für Schularten

> Hinweise zur Lehrereinstellung

> Hinweise (besonders unter Punkt 10b) erhältlich..


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