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Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Im Juli 2004 wurde das Sozialgesetzbuch IX überarbeitet. Insbesondere im §84 (2) "Prävention" haben die Personalräte und Schwerbehindertenvertretungen neue Aufgaben und erweiterte Rechte erhalten:

Dort heißt es:

„Sind Beschäftigte innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig, klärt der Arbeitgeber mit der zuständigen Interessenvertretung im Sinne des §93, bei schwerbehinderten Menschen außerdem mit der Schwerbehindertenvertretung, mit Zustimmung und Beteiligung der betroffenen Person die Möglichkeiten, wie die Arbeitsunfähigkeit möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann (betriebliches Eingliederungsmanagement)…“ (§84 (2) SGB IX)

Zur Durchführung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements ist grundsätzlich die Zustimmung und Beteiligung der betroffenen Person (Lehrkraft) erforderlich.

Für beim Land Baden-Württemberg beschäftigte Lehrkräfte ist ein geregeltes Verfahren für das Betriebliche Eingliederungsmanagement vorgesehen. Demnach erhalten länger als 6 Wochen erkrankte Personen ein sogenanntes Infopaket mit umfangreichen Informationen (z.B. zu Reha/Kuren; Rekonvaleszenzregelung; BEM etc.) sowie ein Beratungsangebot mit Adresslisten. Wird von der betroffenen Lehrkraft die offizielle Einleitung eines BEM-Verfahrens für sinnvoll erachtet, findet ein sogenanntes BEM-Gespräch statt. I.d.R. lädt im GHWRGS-Bereich das Schulamt/ im Bereich Gym/BS die Schulleitung zu diesem Gespräch ein; die Teilnehmer/innen werden einvernehmlich festgelegt.

Den Ablauf des BEM-Verfahrens hat das Kultusministerium zusammen mit den Hauptvertrauenspersonen für die schwerbehinderten Lehrkräfte sowie in Abstimmung mit den Hauptpersonalräten entwickelt.

 Unterlagen zum BEM

 

 


 



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